Evangelische Kirchengemeinde Welper-Blankenstein
Seid füreinander da mit den unterschiedlichen Gaben, die Gott Euch gegeben hat!

Was steht auf dem Ei?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was der Stempel auf den Eiern über die Herkunft der Eier verrät? Die Kennzeichnung von Hühnereiern ist seit 2007 EU-weit einheitlich und verbindlich geregelt. Sie gilt nicht für Eier, die auf dem Hof abgegeben werden, auf dem sie gelegt wurden. Sobald das Ei jedoch auf einem örtlichen öffentlichen Markt oder im Geschäft angeboten wird, muss es gekennzeichnet sein.

Jedes Ei der Güteklasse A (d.h. normales „frisches“ Ei, weder gewaschen noch gereinigt, nicht haltbar gemacht oder gekühlt) ist mit einem Erzeugercode gestempelt, aus dem die Art der Legehennenhaltung und die Herkunft eindeutig abgeleitet werden kann.

Beispiel: 0 – DE 05 1234 1

Der Erzeugercode hat folgenden Aufbau: Die erste Ziffer gibt die Art der Hühnerhaltung an.

0 = Bio-Freilandhaltung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Käfighaltung.

Die beiden Buchstaben kennzeichnen das Land, z.B. DE = Deutschland.
Dann folgt die Legebetriebsnummer. In Deutschland geben die ersten beiden Ziffern der Legebetriebsnummer das Bundesland an.

01 = Schleswig-Holstein
02 = Hamburg 03 = Niedersachsen
04 = Bremen
05 = Nordrhein-Westfalen
06 = Hessen
07 = Rheinland-Pfalz
08 = Baden-Württemberg
09 = Bayern
10 = Saarland
11 = Berlin
12 = Brandenburg
13 = Mecklenburg-Vorpommern, 14 = Sachsen
15 = Sachsen-Anhalt
16 = Thüringen.

Die letzte Stelle der Nummer des Betriebes bezeichnet die Stallnummer. Im obigen Beispiel stammt das Ei aus deutscher Bio-Freilandhaltung, der Betrieb liegt in NRW, die Betriebsnummer ist 1234, das Ei kommt aus dem Stall Nr. 1.

Wenn das Ei aus einem Betrieb kommt, der durch den „Verein für kontrollierte alternative Tierhaltung e.V.“ oder durch die „Gütergemein-schaft Eier GmbH“ kontrolliert wird, können Sie mit Hilfe der Internetseite www.was-steht-auf-dem-ei.de selbst die genaue Herkunft des Eies herausfinden: Wenn Sie den Erzeugercode eingeben, erhalten Sie den Namen des Betriebs, den Ort und gegebenenfalls weitere Infos.

Gefärbte Eier unterliegen übrigens nicht der Kennzeichnungspflicht. Wenn Sie zu Ostern Eier selber färben, behalten Sie die Kontrolle darüber, woher das Ei kommt und mit welchen Farbstoffen (z.B. mit Zwiebelschalen) es gefärbt wird.

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