Der gemeinsame Geist… ein Bericht von den Proben zum Kindermusical!

Der gemeinsame Geist… ein Bericht von den Proben zum Kindermusical!

Wow, da haben wir aber was vor… 47 Kinder wollen kommen, um mit dem Team in nur einer Woche ein Musical auf die Beine zu stellen. 47 Kinder, so unterschiedlich wie die Mitglieder des Teams. Spannend, aber ich habe auch ein wenig Respekt vor dieser Aufgabe. Ja, wir haben uns gut vorbereitet, uns getroffen und viel besprochen.

Aber der Moment, an dem es dann wirklich losgeht, ist etwas ganz Besonderes. Aufregung, Vorfreude und Spannung liegen fast greifbar in der Luft. Und dann geht es ganz schnell, alle kommen an. Die erste gemeinsame Morgenrunde in der Kirche. Alle sind etwas nervös. Und dann? Wir begrüßen uns, sprechen gemeinsam den Morgensegen, singen „unser“ Lied zusammen. Und schon ist er zu spüren. Ein gemeinsamer Geist, der jeden irgendwie ergreift und „einsammelt“.

Die Aufteilung der Rollen für die Theaterspieler klappt dieses Jahr erstaunlich einfach – schön. Und schon gehen die Proben los. Ich erlebe ein tolles Engagement der Kinder, viel Mut, sich einfach trauen zu singen, zu sprechen oder zu tanzen. So viele unterschiedliche Kinder mit unterschiedlicher Herkunft, mit und ohne Handicaps. All das hat keine Bedeutung mehr – es gibt nur noch Tänzer und Tänzerinnen, Sänger und Sängerinnen oder Schauspielerinnen und Schauspieler. Und ich, ich gucke aus der Küche um die Ecke, schaue zwischendurch bei den Proben zu und staune. Staune wie dieser Geist im Laufe der Woche wächst und ein schönes Musical mit Leben gefüllt wird.

Für die Kinder und das Team ist sicherlich die Aufführung der Höhepunkt der Woche. Und was war das für eine Aufführung – großartig!

Für mich mindestens genauso wichtig: Eine Woche lang, als Teil des Ganzen zu erleben, wie Menschen zusammen etwas gestalten, miteinander wachsen und in einem gemeinsamen Geist etwas Wunderbares entstehen lassen. Das ist für mich ein Teil meines Glaubens, das, was ihn lebendig und spürbar werden lässt. Ich glaube, wenn etwas im Sinne Gottes ist, dann doch wohl so etwas, oder?

 

Froh und dankbar dabei gewesen sein zu dürfen,

Ihre / Eure Susanne Rupenus

MusicaL_Chor_2019_10_26

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admin

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